Futterumstellung

Wie gelingt eine Futterumstellung?

Wie gelingt eine Futterumstellung?

Eine Futterumstellung bei Hunden sollte immer mit Bedacht und langsam durchgeführt werden, um Verdauungsprobleme und Unverträglichkeiten zu vermeiden. Hier ist dein Ratgeber in 5 Schritten, der dir dabei helfen soll, den Übergang für deinen Hund artgerecht zu gestalten.

 

Warum ist eine langsame Umstellung wichtig? 

Der Magen-Darm-Trakt deines Hundes hat sich an sein aktuelles Futter gewöhnt. Eine plötzliche Änderung kann zu Verdauungsstörungen führen, wie Durchfall oder Erbrechen. Eine schrittweise Umstellung hilft dem Verdauungssystem deines Hundes, sich an die neue Nahrung zu gewöhnen. 

Schritt 1: Die richtige Mischung finden 

Beginne mit einer Mischung aus 70% des alten Futters und 30% des neuen Futters. Diese Mischung solltest du deinem Hund für etwa 2-3 Tage geben. Achte darauf, wie dein Hund auf die neue Mischung reagiert. Gibt es keine negativen Reaktionen, wie Durchfall oder Erbrechen, kannst du zum nächsten Schritt übergehen. 

Schritt 2: Die Umstellung schrittweise erhöhen 

Erhöhe nach den ersten 2-3 Tagen den Anteil des neuen Futters auf 40%, während du den Anteil des alten Futters auf 60% reduzierst. Halte diese Mischung wieder für 2-3 Tage bei. Beobachte deinen Hund weiterhin auf Anzeichen von Unverträglichkeit. 

Schritt 3: Langsam zum neuen Futter wechseln 

Fahre fort, den Anteil des neuen Futters alle paar Tage um 20% zu erhöhen, bis du schließlich 100% neues Futter erreichst. Dieser Prozess sollte insgesamt etwa 10-14 Tage dauern. Die langsame Steigerung gibt dem Verdauungssystem deines Hundes Zeit, sich anzupassen. 

Schritt 4: Kontrolliere regelmäßig das Gewicht

Auch wenn du dich an die Fütterungsempfehlung hältst, solltest du während eine Futterumstellung das Gewicht deines Hundes mindestens wöchentlich kontrollieren. So kannst du sicherstellen, dass es nicht zu einer ungewollten Zu- oder Abnahme kommt. 

Schritt 5: Beobachtung ist der Schlüssel 

Auch nach der Umstellung ist es wichtig, deinen Hund genau zu beobachten. Manche Hunde können sensibel auf Futterwechsel reagieren, selbst wenn dieser schrittweise erfolgt. Achte auf das Allgemeinbefinden, den Stuhlgang und das Verhalten deines Hundes. Bei negativen Veränderungen solltest du einen Tierarzt konsultieren. 

 

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